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Informationen

Herzlich willkommen ...

... auf der Homepage der »Europäischen Stiftung Kaiserdom zu Speyer«. Zweck der gemeinnützigen Stiftung ist es, Erhaltungs- und Sicherungsmaßnahmen am Dom zu fördern, für den Dom zu werben und die Kathedrale und seine Geschichte ins Bewusstsein der Menschen zu bringen und wissenschaftliche Forschung selbst zu realisieren oder zu fördern. Die Stiftung erfüllt diese Aufgaben auch, indem sie originelle Aktionen realisiert. Darüber informieren diese Seiten ausführlich. In Wort und Bild erhalten Sie aber auch Informationen über das UNESCO-Weltkulturdenkmal Kaiserdom zu Speyer. Wir wünschen beim Verweilen auf der Homepage interessante Minuten.

Fotos (falls nicht anders angegeben): Klaus Landry  

Unsere Aktionen

Die Stiftung lädt gern zu Mitmach-Aktionen ein. Menschen identifizieren sich dabei mit dem großen Wahrzeichen der Pfalz.

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Service und Information

Der Kaiserdom zu Speyer und seine Geschichte kurz gefasst. Informationen über Zustiftungen und Spenden zum Erhalt der Kathedrale.

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Aktuell

Ministerpräsident Kurt Beck neuer Vorsitzender des Stiftungs-Kuratoriums

Bei der Jahrestagung am 21. November 2018 gewählt

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pilger-speyer.de: neueste Meldungen

  • Kirche existiert nicht ohne weibliche Dimension

    Neustadt. Nicht erst die Bewegung „Maria 2.0“ brachte innerhalb der katholischen Kirche die Forderung nach Öffnung der Weiheämter für Frauen nach vorne, dieses Anliegen hat vielmehr eine lange Tradition. Mit den „Osnabrücker Thesen“ erhielt diese Frage noch einmal einen ganz wesentlichen Impuls. Dr. Margit Eckholt, Professorin für katholische Theologie an der Universität zu Osnabrück, gehörte zu den Initiatorinnen des Ökumenischen Kongresses vom 6. bis 9. Dezember 2017 in Osnabrück, bei dem diese sieben Thesen seinerzeit das Schlussdokument bildeten.

    Blick auf lange Entwicklung

    Die beiden Diözesan-Frauenverbände KDFB und kfd konnten Dr. Eckholt als Referentin gewinnen für den Dialogabend „Wir gehen weiter: Frauen in kirchliche Ämter!“ am 6. September im Kloster Neustadt. Die Aula des Klosters reichte gerade noch aus, um die 130 Besucherinnen und Besucher aufzunehmen. Auch mehrere Mitglieder der Bistumsleitung waren der Einladung zu diesem Abend gefolgt, darunter Weihbischof Otto Georgens, Generalvikar Andreas Sturm, Caritasverbands-Vorsitzender Karl-Ludwig Hundemer und Personal-Hauptabteilungsleiterin Christine Lambrich. Die beiden Referentinnen für Frauenseelsorge im Speyerer Ordinariat, Monika Kreiner und Annette Bauer-Simons, moderierten die Veranstaltung und spannten die Zuhörerschaft auch nicht lange auf die Warte-Folter, sondern übergaben alsbald der Hauptperson des Abends das Mikrofon.
    Dr. Eckholt erinnerte in ihrem Referat an die lange Entwicklung in der Kirche vom Verkündigen der Auferstehung Jesu durch Maria, von Magdala über die Förderung des Frauenbildes in der Zeit des Franz von Assisi bis hin zu überragenden Frauengestalten innerhalb der Kirche wie etwa Teresa von Avila, Katharina von Siena oder auch später Edith Stein. Ins Gedächtnis rief die Professorin den Neuanfang in der Frauenfrage durch das Zweite Vatikanische Konzil, bei dem es sowohl Johannes XXIII. als auch Paul VI. ein Anliegen war, hier einen guten Schritt nach vorne zu tun. Die 59-Jährige musste aber auch die spätere Umkehr unter den Päpsten Johannes-Paul II. und Benedikt XVI. benennen: Can. 1024 CIC, wonach die Priesterweihe nur Männern vorbehalten ist, erhielt wieder einen ganz hohen Stellenwert. Johannes-Paul II. bestimmte 1976 sogar, „dass sich alle Gläubigen der Kirche endgültig an diese (seine) Entscheidung zu halten haben“. Noch 2018 hörte man, wie Dr. Eckholt berichtete, von Kardinal Ladaria aus der römischen Glaubenskongregation: „Mann-Sein ist ein unentbehrlicher Aspekt dieser sakramentalen Repräsentanz.“
    Gleichwohl gab sich die Osnabrücker Dogmatikerin zuversichtlich. In Papst Franziskus sieht sie ein deutliches Hoffnungselement, wenn von ihm Sätze kommen wie: „Kirche existiert nicht ohne eine weibliche Dimension, denn sie ist selbst weiblich.“ Dr. Eckholt, eine Schülerin des 90-jährigen Theologen Peter Hünermann, dem sie wesentliche Impulse für ihre Arbeit verdankt, verlangte aber nicht einfach eine Zulassung von Frauen für die Priesterweihe bei unveränderten Strukturen innerhalb der Kirche.

    Rolle der Ortskirchen stärken

    Ihr ging es vielmehr darum, eine neue, diakonische Dimension mit der Ordination von Frauen zu eröffnen, die eine Umkehr zum Miteinander aller Menschen guten Willens  ermögliche. Dass bei der Umsetzung hin zu diesem Ziel nicht immer nur auf die große Weltkirche verwiesen werden dürfe, betonte die streitbare Theologin mehrfach und stützte sich dabei wiederum auf Aussagen des jetzigen Papstes, der ja ausdrücklich und wiederholt den Ortskirchen eine wesentlich bestimmendere Rolle zuweise.
    Im nächsten Teil der Veranstaltung kamen verschiedene Frauen zu Wort, deren Teilnahme dem Abend noch einige besondere Aspekte verleihen sollte. Lisa Kötter aus Münster, Mitinitiatorin der Aktion Maria 2.0, fasste ihre Botschaft an die Anwesenden zusammen mit dem Appell: „Wir möchten eine jesuanische Kirche haben und keine römische. Gott will nicht Kontrolle, Gott will euch frei!“ Dr. Young-Mi Lee, die aus Süd-Korea stammt und dort evangelische Theologie studierte, arbeitet heute als ordinierte Pfarrerin in der Schulseelsorge der katholischen Maria-Ward-Schule in Landau. Ihr war es ein Anliegen, die hierarchisch strukturierte katholische Kirche darauf hinzuweisen, endlich Überkommenes aufzubrechen. „Wenn unsere Schule Mädchen dazu ermuntert, sich auch für Berufe zu interessieren, die traditionell von Männern dominiert werden, dann stoßen die jungen Damen beim Beruf des Priesters gleich an die Unmöglichkeit – allein aufgrund des Geschlechts“, so die Seelsorgerin.

    Ungeduld der Frauen

    Monika Keggenhoff, Diözesan-Vorsitzende des KDFB, verwies auf die bereits angelaufene Aktion „Maria schweige nicht“. Maria, die Mutter Jesu, habe zu Beginn des Heilsgeschehens nicht geschwiegen, sondern ja gesagt; Maria Magdalena habe nicht geschwiegen über die Auferstehungsbotschaft. Beide seien Leitfiguren, die sagen wollten: Redet darüber, was euch bewegt.
    Marina Hilzendegen, Diözesanleiterin der kfd, präsentierte eine ähnliche Aktion ihres Verbandes: „Frauen, worauf warten wir?“  Hierbei ginge es um die Bewahrung der Schöpfung einerseits, zum andern um Gleichstellung in Arbeit und Gesellschaft sowie um Geschlechtergerechtigkeit.
    Bei der anschließenden Fragerunde aus dem Publikum kam zunächst die Bitte um ein Statement der Vertreter der Bistumsleitung. Weihbischof Georgens bekannte unumwunden: „Ich verstehe die Ungeduld der Frauen.“ Generalvikar Sturm: „Ich merke, dass dies eine Wende ist, an die wir ran müssen. Es gibt Themen, die wir mit Redeverbot belegt haben, das darf einfach nicht sein. Der Weg darf nicht noch ewig gehen, es muss bald etwas geschehen.“
    Andere Wortmeldungen sprachen etwa davon, dass von einer radikalen Änderung in der Ämterfrage der katholischen Kirche auch eine deutliche Botschaft für die unterdrückten Frauen in der ganzen Welt ausginge. Eine Teilnehmerin erinnerte daran, dass es überwiegend Frauen seien, welche die Kinder zum Glauben führten. „Wenn die Kirche da versagt, kann sie bald einpacken.“ Die angeregte Fragerunde schloss mit der Bemerkung: „Warum blockiert die Kirche mit der viel zu breiten Diskussion um Frauenordination sich selbst, wo doch wahrlich genügend weltweite Themen auf eine Lösung warten?“

Magazin der pilger - Tipps und Termine

  • Klimastreik am 20. September

    Liebe Leserinnen und Leser,

    „Fridays for Future“ ist von einem lokalen Protest zu einer weltweiten Bewegung gewachsen. Schüler und Studierende gehen auf die Straße und fordern auf, gegen den Klimawandel aufzustehen. Und sie wollen, dass die Erwachsenen – ihre Eltern, ihre Großeltern, möglichst viele Bürger – es ihnen gleich tun. In einem Aufruf schreiben sie:  „Deswegen ist dies unsere Einladung. Am Freitag, 20. September, werden wir mit einem weltweiten Streik eine Aktionswoche für das Klima beginnen. Wir bitten Sie, sich uns anzuschließen, Farbe zu bekennen und sich für unser Klima aus der Komfortzone herauszuwagen. Gehen Sie an diesem Tag mit Ihren Nachbarn, Kollegen, Freunden und Familien auf die Straße, damit unsere Stimmen gehört werden und dies ein Wendepunkt in der Geschichte wird.“ – Gerne geben wir diesen Aufruf der Jugendlichen weiter.

    Es gehört wesenhaft zum christlichen Auftrag, sich für die Bewahrung der menschenfreundlichen Schöpfung Gottes einzusetzen. „Unsere Schwester, Mutter Erde, schreit auf wegen des Schadens, den wir ihr aufgrund des unverantwortlichen Gebrauchs und des Missbrauchs der Güter zufügen, die Gott in sie hineingelegt hat.“ So Papst Franziskus in seiner Enzyklika „Laudato si“.  Für ihn ist die Sorge für die „Mutter Erde“ nicht eine unter vielen Fragen, sondern die „Überlebensfrage des Planeten überhaupt“.

    Liebe Leserinnen und Leser, wir konnten mithelfen, dass es zu einer Klima-Initiative des Bistums Speyer gekommen ist und schließen uns ihr natürlich an. Das Team des „Pilger“ wird sich am Freitag, 20. September, an dem weltweiten „Klimastreik“ beteiligen. Aus diesem Grund werden Sie in Redaktion und Verlag an diesem Tag über einen längeren Zeitraum nur  einen Anrufbeantworter „erreichen“.

    Eine breite Beteiligung der Kirchen an dem weltweiten Streiktag am 20. September oder eigene, idealerweise ökumenische Angebote wären für viele Menschen ein wirkliches Zeichen der Hoffnung.

    Weitere Informationen und Übersicht zu Orten der Demos:
    https://fridaysforfuture.de/allefuersklima
    https://www.klima-streik.org

    Ihr Pilger-Team

»Europäische Stiftung Kaiserdom zu Speyer«

Kleine Pfaffengasse 21 (Historischer Judenhof)
67346 Speyer

Telefon: 06232 / 102-397 (Mo bis Do 9.00 - 12.00 Uhr)
Telefax: 06232 / 102-352

E-Mail: stiftung-kaiserdom@bistum-speyer.de
Internet: www.stiftung-kaiserdom.de

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